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Hund auf den Arm nehmen - absolutes No-Go?

Re: Hund auf den Arm nehmen - absolutes No-Go?

Beitragvon Der kleine Carino » 17.11.2010, 24:30

Nein das mit dem Schade ist nicht sinnlos... Wenn man's richtig konditioniert, dann heißt das für den Hund: 'Das war leider nicht richtig, versuch's nochmal...'
Das finde ich manchmal sehr nützlich, allerdings muss ich zugeben, dass Carino das nicht kann...
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Re: Hund auf den Arm nehmen - absolutes No-Go?

Beitragvon Petra » 17.11.2010, 24:30

Ja, da schließe ich mich Julia an... das Schade Signal kenn ich persönlich vom Clickern (Denise Nardelli) und wird dem Hund erst beigebracht und dann kapierts der Hund auch. Bei und heißt das "ähäh" und bedeudet "Denk nach und zeig was anderes". Ein vom Hund angebotenes Verhalten bekommt von mir nie ein NEIN. Nein heißt bei uns "Hör damit auf - lass das" und ist somit was komplett anderes...

Um was zum eigentlichem Thema beizutragen: Ich nehme auch Ivy hoch. Bei Hunden die sich selbst nicht unter Kontrolle haben. Wenn das Größenverhältnis nicht stimmt kann schnell was "kaputt" werden. Letztens von einem Todesfall gehört, weil ein Hund umgerannt wurde... :(

Wir sind hauptsächlich mit großen Hunden unterwegs, da geht Ivy der Kontakt zu den Grobmotorikern sicher nicht ab!

6 Labbi-Junghunde? Das mag ich mir kaum vorstellen ...
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Re: Hund auf den Arm nehmen - absolutes No-Go?

Beitragvon Schneggi » 17.11.2010, 24:30

Kooikerheart hat geschrieben:Hallo Lind,
Ich finde, dass auf den Arm nehmen des Hundes, in manchen Situationen, absolut angebracht.

Meine Sichtweise dazu ist ganz einfach:
Ich leite meinen Rudel und möchte kein aggressives Verhalten meiner Hunde bei Begegnungen (Mensch oder Hund). Ich sage immer: der Einzige der knurrt bin ich! Jetzt darf der Hund sich nicht wehren oder zurück stänkern, also müssen sich die Hunde in jeder Situation auf mich verlassen können. Ich entscheide welche Hunde ich zu meinen Rudel lasse und das manchmal auch sehr energisch.

Wenn es die Situation erfordert,nehme ich den Hund auch auf den Arm. Ich weiß, dass es da sehr oft zu Diskussionen kommt aber, das ist mir egal. Ich habe mir da auch schon so manche Erklärung zurechtgelegt: Ungleiche Gewichtsklasse zum Spielen, habe es Eilig,… :a096:

Ich finde es sehr wichtig, dass der Hund vom Hundeführer in manchen Situationen beschütz wird.
Dazu gehören auch Streichle-attacken von Besuchern und kleine Kinder. Kinder verstehen es fast immer, wenn man ihnen erklärt, dass sie dem Hund einen Pause geben müssen, wenn dieser z.b.: unter dem Tisch ist. Kind und Hund unter dem Tisch, dass ist ein NO - GO!

Ich weiß, es ist manchmal ein schwieriger Grad zwischen beschützten und Ängste bestärken. Hiebei ist zu beachten, dass es das auf den Arm nehmen ohne viel tam tam passieren muss. Kurz und knapp. Ich kann mit meinen Hunden durch schwierigen Situationen gehen und sie dürfen und sollen sich dabei an mir orientieren können. :doggi1:


Genau, ohne viel Tamtam! Ich habe Lille früher auch öfter mal auf den Arm genommen wenn ich die Situation einfach nicht einschätzen konnte und ich glaube auch heute noch, dass das absolut legitim gewesen ist. Man muss halt einfach auch auf seine Körpersprache achten. Ansonsten ist das voll okay!
Bästa hälsningar
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Re: Hund auf den Arm nehmen - absolutes No-Go?

Beitragvon Schneggi » 17.11.2010, 24:30

Der kleine Carino hat geschrieben:Nein das mit dem Schade ist nicht sinnlos... Wenn man's richtig konditioniert, dann heißt das für den Hund: 'Das war leider nicht richtig, versuch's nochmal...'
Das finde ich manchmal sehr nützlich, allerdings muss ich zugeben, dass Carino das nicht kann...
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Das ist kein Klugscheißen Julia, sondern absolut richtig. Wir machen das im Agi auch, da gibt es einfach kein negativ belegtes Wort wie nein, denn wir wollen keine "schlechte Stimmung" verbreiten.
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Re: Hund auf den Arm nehmen - absolutes No-Go?

Beitragvon Knuckel » 17.11.2010, 24:30

Schneggi hat geschrieben:
Der kleine Carino hat geschrieben:Nein das mit dem Schade ist nicht sinnlos... Wenn man's richtig konditioniert, dann heißt das für den Hund: 'Das war leider nicht richtig, versuch's nochmal...'
Das finde ich manchmal sehr nützlich, allerdings muss ich zugeben, dass Carino das nicht kann...
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Das ist kein Klugscheißen Julia, sondern absolut richtig. Wir machen das im Agi auch, da gibt es einfach kein negativ belegtes Wort wie nein, denn wir wollen keine "schlechte Stimmung" verbreiten.



Und wieder was gelernt.... wie konditioniert man das denn? :?:
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Re: Hund auf den Arm nehmen - absolutes No-Go?

Beitragvon Schneggi » 17.11.2010, 24:30

Knuckel hat geschrieben:
Schneggi hat geschrieben:
Der kleine Carino hat geschrieben:Nein das mit dem Schade ist nicht sinnlos... Wenn man's richtig konditioniert, dann heißt das für den Hund: 'Das war leider nicht richtig, versuch's nochmal...'
Das finde ich manchmal sehr nützlich, allerdings muss ich zugeben, dass Carino das nicht kann...
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Das ist kein Klugscheißen Julia, sondern absolut richtig. Wir machen das im Agi auch, da gibt es einfach kein negativ belegtes Wort wie nein, denn wir wollen keine "schlechte Stimmung" verbreiten.



Und wieder was gelernt.... wie konditioniert man das denn? :?:


Du sagst einfach schade wenn was nicht richtig läuft statt NEIN. Und das auch nicht mit Nachdruck, sondern so ein bisschen traurig (ich weiß nicht wie ich es anders umschreiben soll) sein. Also nicht unfreundlich.
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Re: Hund auf den Arm nehmen - absolutes No-Go?

Beitragvon Der kleine Carino » 17.11.2010, 24:30

Hab dazu hier ne andere Anwort gepostet:
dog-dance-und-tricks-f28/-schade-konditionieren-t1811.html
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Re: Hund auf den Arm nehmen - absolutes No-Go?

Beitragvon Sabse » 17.11.2010, 24:30

Als dummes Huhn, ohne zu wissen, wie man einen Welpen erzieht, wurde ich das letzte Mal im Park angesprochen.

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Beim Gassi gehen mit Thamy war ein Mann mit Hund hinter uns. Dieser Hund war an der Flexileine. Als die Flexi das dritte mal mit lautem Geräusch einrastete, blieb ich stehen, drehte mit um. Thamy von diesem Geräusch sichtlich irritiert und natürlich von diesem fremden Hund. Da das Gelände sehr schlecht war zum Freilauf, hob ich Thamy hoch. Ich mache das alles falsch meinte dieser Mann. Ich bat ihn höflich doch mit seinem Hund weiterzugehen.
Thamy soll Hundekontakt haben, jedoch will ich wissen wie dieser Hund tickt. Für mich ist es wichtig meinen Hund Sicherheit zu geben und er soll wissen, dass ich ihn beschütze. Timo hatte viele schlechte Erfahrungen sammeln müssen, dass will ich mit Thamy vermeiden.
Handle so, wie du es für richtig findest, reagiere nicht auf das Gerede.
Beste Grüße
Sabine mit den drei "Ts"

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Re: Hund auf den Arm nehmen - absolutes No-Go?

Beitragvon Schneggi » 17.11.2010, 24:30

Also ich finde, Du hast alles richtig gemacht. Ich sehe das genau so, ich bin immer noch diejenige, die bestimmt mit welchen Hunden meine kontakten dürfen und mit welchen nicht.
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Re: Hund auf den Arm nehmen - absolutes No-Go?

Beitragvon Whopper » 17.11.2010, 24:30

Ich weiß nicht in welchem Thema ich damit richtig bin.

Heute habe ich in unserer Zeitung was entsätzliches gelesen.
Zwei Frauen gingen mit ihren Hunden spazieren, an der Leine. Darunter ein kleiner Bichon Frise. Ihnen kam ein Mann mit 6 angeleinten Windhunden entgegen. 2 Windhunde haben sich befreit und sich auf den Bichon Frise gestürzt und ihn zerfetzt. Schrecklich. Und da soll nochmal jemand was sagen wenn man kleine Hunde auf den Arm nimmt. Scheinbar werden die halt öffter als Beute angesehen.
Gegen den Windhundhalter wird jetzt ordnungsbehördlich ermittelt. Da wird mit Sicherheit nichts bei raus kommen.
Liebe Grüße

Jutta mit Whopper
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Re: Hund auf den Arm nehmen - absolutes No-Go?

Beitragvon Knuckel » 17.11.2010, 24:30

Lytse lässt grüßen :( Da fehlen einem echt die Worte..
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Re: Hund auf den Arm nehmen - absolutes No-Go?

Beitragvon kooiker-graz » 17.11.2010, 24:30

Was schlimmeres gibt´s echt nicht mehr...

Und du hast recht, da wird sicher nix dabei raus kommen.

LG Sigi
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Re: Hund auf den Arm nehmen - absolutes No-Go?

Beitragvon Petra » 17.11.2010, 24:30

Whopper hat geschrieben:Gegen den Windhundhalter wird jetzt ordnungsbehördlich ermittelt. Da wird mit Sicherheit nichts bei raus kommen.


Aus Erfahrung kann ich sagen, dass dabei leider gar nix rauskommt. Im "besten Fall" bekommt man "Schadensersatz", also den "Kaufpreis rückerstattet". Ja toll... :evil: In unserem Fall vor nicht ganz 5 Jahren hatte es für den anderen Hundehalter gar keine Folgen, außer dass dessen Versicherung die entstandenen Tierarztkosten übernommen hat.
Was das für uns bis heute bedeutet, kann ich nicht in Worte fassen. Der Schaden, der durch die Fahrlässigkeit eines Hundehalters entstehen kann, lässt sich durch nichts in dieser Welt wieder reparieren.

Die Frage, ob es was gebracht hätte unseren Kleinen hoch zu nehmen, stellen wir uns auch heute noch ... ich weiß es nicht, aber lieber seinen Hund einmal zu oft schützen als gar nicht.
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Re: Hund auf den Arm nehmen - absolutes No-Go?

Beitragvon Knuckel » 17.11.2010, 24:30

Sehe ich auch so.. was kann denn "schlimmes" passieren, wenn man den Hund hochnimmt? Er meint, er wäre stärker als er ist - und das kann man mit gutem Training ohne Probleme rausbekommen. Ein Trauma durch einen Hundeangriff ist auch mit noch so gutem Training (grade bei unseren Sensibelchen) quasi unmöglich wegzubekommen. Ganz zu schweigen vom eigenem Trauma...
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Re: Hund auf den Arm nehmen - absolutes No-Go?

Beitragvon Kristof » 17.11.2010, 24:30

Knuckel hat geschrieben:Sehe ich auch so.. was kann denn "schlimmes" passieren, wenn man den Hund hochnimmt? Er meint, er wäre stärker als er ist - und das kann man mit gutem Training ohne Probleme rausbekommen. Ein Trauma durch einen Hundeangriff ist auch mit noch so gutem Training (grade bei unseren Sensibelchen) quasi unmöglich wegzubekommen. Ganz zu schweigen vom eigenem Trauma...


Es könnte passieren, dass dich der andere Hund - ab einer gewissen Größe - umschmeißt ...
Gruß, Kristof
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