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Hunde müssen draußen bleiben

Hunde müssen draußen bleiben

Beitragvon kekjan » 17.11.2010, 24:30

Der Duisburger Tierhändler Norbert Zajac, der nach eigenen Angaben das größte Zoofachgeschäft der Welt betreibt, plant ab Mai, auch Hundewelpen in sein Angebot aufzunehmen. Eine Hundeanlage befindet sich bereits im Bau.

In Deutschland ist der Handel mit Hundewelpen nicht verboten; die im Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe, dem Zajac nicht angehört, organisierten Betriebe verzichten bereits seit 1991 mit einer Selbstbeschränkung auf die Präsentation und den Verkauf von Welpen und empfehlen ausdrücklich die vermittelnde Zusammenarbeit mit Tierheimen und Züchtern.

Norbert Zajac, der im letzten Jahr vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft zum Unternehmer des Jahres gekürt wurde, setzt sich über die Beschränkung seiner Kollegen hinweg und zwar mit Kalkül: Auf Kosten der Jungtiere sollen Menschen ins Geschäft gelockt und deren Verweildauer erhöht werden. Zudem werden die „süßen“ und „niedlichen“ Welpen selbst zu einem schnellen Umsatzposten. Viel zu oft aber wird dann nach dem ersten Impuls entschieden. Doch schon jetzt landen viele Tiere in den Tierheimen, weil sie unüberlegt angeschafft wurden, sich dann vielleicht als lästig erweisen oder den Halter überfordern. Auch diese Zahl wird Zoo Zajac steigern.

In den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts gab es den Verkauf von Hundewelpen in Kaufhäusern und Geschäften mit teils verheerenden Auswirkungen für die gehandelten Hunde. Hunde sind hochsoziale und sensible Tiere, die insbesondere als Welpen ganz besonders intensive Betreuung durch den Menschen und den Kontakt zur Mutterhündin, den Geschwistern und anderen erwachsenen Artgenossen benötigen. Fehler und Mängel in der 4. bis 12. Lebenswoche, der so genannten Präge- und Sozialisierungsphase der Welpen, sind später kaum noch zu korrigieren und können zu dauerhaften Verhaltensproblemen – gerade auch im Zusammenleben mit dem Menschen – führen. In der dann folgenden Entwicklungsphase der heranwachsenden Junghunde ist es für diese von enormer Bedeutung, möglichst viele verschiedene Eindrücke sammeln und ihre Umwelt erfahren zu können. Ständig wechselnde Ausflüge, die dann üblicher Weise die neuen Besitzer mit dem Hund unternehmen, führen vom Park bis in die Fußgängerzone der Stadt wobei der Hund auch ständig neue Menschen und Artgenossen unterschiedlicher Altersgruppen begegnen soll.

Welpen und junge Hunde kennen keinen Ladenschluss. Sie benötigen einen rund um die Uhr Service – auch am Wochenende. Züchter und Hundehalter wissen was ihre Vierbeiner in erster Linie fressen: Zeit.

Wir im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) sagen: Im Handel, auch im Fachhandel, haben Welpen und Junghunde nichts zu suchen – hier trifft wirklich einmal zu: Hunde müssen draußen bleiben! Sachkenntnis im Umgang mit Tieren kann an der Ladenkasse nicht mitgekauft werden. Eine zeitintensive Betreuung und Begleitung des Hundehalters wie sie die Züchter und die Zuchtvereine des VDH leisten, wird kein Händler der Welt – auch nicht der größte – sicherstellen können.

Quelle: VDH
Liebe Grüße
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Re: Hunde müssen draußen bleiben

Beitragvon BJM » 17.11.2010, 24:30

Wie schwer ist es doch, noch Hoffnung auf Besserung zu haben. :p020:
Wie schön ist es doch, zu lesen, dass nicht alle tatenlos zusehen. :doggi1:
BJM
 

Re: Hunde müssen draußen bleiben

Beitragvon Schneggi » 17.11.2010, 24:30

Find ich mal wieder: ohne Worte!!! Mein Gott, es muss doch mal Gesetze geben, die so etwas untersagen. Ich könnt schon wieder k... :evil:
Bästa hälsningar
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Re: Hunde müssen draußen bleiben

Beitragvon Sanuye » 17.11.2010, 24:30

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Re: Hunde müssen draußen bleiben

Beitragvon Schneggi » 17.11.2010, 24:30

Diesen vorgefertigten Text habe ich im Netz gefunden, wer will kann ja dem "netten" Herrn eine email schicken.

Sehr geehrter Herr Zajac,

ich habe erfahren, dass Sie in diesem Jahr den Verkauf von Hundewelpen planen. Über diese Nachricht bin ich schockiert! In deutschen Tierheimen und Tierauffangstationen sitzen tausende Hunde, die heimatlos sind und auf die Vermittlung in ein gutes Zuhause warten. Die Überpopulation von Hunden wird noch weiter geschürt, da der verantwortungslosen Zucht von Hunden keine gesetzlichen Schranken gewiesen werden.

Aus den genannten Gründen sind Ihre Pläne, in den kommenden Monaten auch Hunde bei Zoo Zajac verkaufen zu wollen, fahrlässig. Ich bitte Sie daher mit diesem Schreiben, den geplanten Welpenhandel zu verwerfen. Sollten Sie wirklich einen guten Beitrag im Sinne des Tierschutzes leisten wollen, so könnten Sie Kooperationen mit lokalen Tierheimen eingehen. Dort warten abertausende Hunde auf eine Vermittlung – die meisten dieser Tiere sind überaus „familientauglich".

Ich werde meinen Freunden und Verwandten von Ihren verantwortungslosen Plänen berichten und Sie bitten, Zoo Zajac nicht länger aufzusuchen.

Mit freundlichen Grüßen,
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Re: Hunde müssen draußen bleiben

Beitragvon Joy » 17.11.2010, 24:30

Ich finde es auch unglaublich. Ich dachte, die Zeiten sind vorbei, wo Zoogeschäfte und auch Kaufhäuser wie Karstadt Welpen in der Auslage hatten. Ich hoffe, dass die Kunden, die ja auch Tierbesitzer sind, dieses Geschäft boykottieren. :evil:
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Re: Hunde müssen draußen bleiben

Beitragvon Gizmo2007 » 17.11.2010, 24:30

Selbst der Dachverband der Zoohändler ist gegen den Verkauf von Welpen im Zoohandel:

Wiesbaden - Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) lehnt den Verkauf von Hunden im Zoofachhandel ab. In den „Heidelberger Beschlüssen“ haben sich die ZZF-Mitglieder bereits vor sechs Jahren verpflichtet, keine Hunde im Zoofachhandel zu präsentieren (Vermittlung und vermittelnder Verkauf sind erlaubt). In den Heidelberger Beschlüssen wird die vermittelnde Zusammenarbeit mit Tierheimen und Züchtern ausdrücklich empfohlen.

Die grundsätzliche Position des ZZF ergibt sich aus folgenden Überlegungen:
Bei Welpen stellt die Prägungsphase außerordentlich hohe Anforderungen an die Bezugspersonen und Umgebung der Tiere. Diese Anforderungen sind gegenwärtig im Zoofachhandel nur sehr schwer zu erfüllen. Der Zoofachhandel stellt für den Hund eine Art „Zwischenrudel“ mit wechselndem Pflegepersonal und mit nur kurzfristig miteinander vergesellschafteten Artgenossen dar. Fachleute befürchten deshalb erhebliche Sozialisierungsprobleme mit allen sich daraus zunächst für die Halter und dann insbesondere für den jeweiligen Hund ergebenden negativen Konsequenzen: Sozialisierungsschwierigkeiten sind eine der häufigsten Ursachen für die Abgabe von Hunden in Tierheimen.

Das zweite Problem stellt die Herkunft der im Zoofachhandel anzubietenden Hunde dar. Seriöse Hundezüchter und ihre Verbände haben entschieden, keine Hunde über den Zoofachhandel zu verkaufen. Einzelne Zoofachhändler mögen dieses Problem auf regionaler Ebene lösen können, weil sie über Kontakte zu Züchtern verfügen, die nicht in den Züchterverbänden Mitglied sind. Sollte der Hund bundesweit Bestandteil des üblichen Lebendtiersortiments werden, befürchtet der ZZF, dass im Zoofachhandel viele Welpen aus unter Tierschutzaspekten fragwürdigen Quellen (Massenzuchten) angeboten würden. Darüber hinaus steht zu befürchten, dass die tierseuchenrechtlichen Bestimmungen, deren Einhaltung insbesondere für die Gesundheit der bereits vorhandenen Hunde von Bedeutung ist, missachtet oder umgangen würden.

Quelle: http://www.zzf.de

Heidelberger Beschlüsse für den Tierschutz im Zoofachhandel: http://www.zzf.de/ tiernatur/ roterpunkt.html
LG
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Re: Hunde müssen draußen bleiben

Beitragvon Whopper » 17.11.2010, 24:30

Der sollte sich lieber mal ordentlich um seine vielen anderen Tier kümmern. Bei der Menge kann ich mir nicht vorstellen das dort alles "super" ist.
Den Text finde ich gelinde gesagt viel zu harmlos.
Liebe Grüße

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Re: Hunde müssen draußen bleiben

Beitragvon Sanuye » 17.11.2010, 24:30

"Besuch bei Zoo Zajac

Der nach eigenen Angaben weltgrößte Zoofachhändler, Zoo Zajac in Duisburg, plant den Handel mit Hundewelpen. Die Hundetrainerin und Verhaltensberaterin Melanie Schneider aus Herten hat sich vor Ort umgesehen. Hier ist ihr Bericht:

Das Ding scheint absolut wasserdicht zu sein. Wir Tierschützer können uns, glaub' ich, auf den Kopf stellen, aber daran, dass ab August oder September der Verkauf von Welpen bei Zoo Zajac in Duisburg starten wird, führt wohl kein Weg mehr vorbei.

Geschäftsführer Norbert Zajac sagte, dass er davon ausgehe, im ersten Jahr rund 1000 Welpen zu jeweils rund 1000 Euro zu verkaufen. Das macht schon allein 159.663,87 Euro Umsatzsteuer. Warum sollten die Behörden der Stadt Duisburg etwas dagegen haben? Der Typ hat einen hohen wirtschaftlichen Einfluss. Nachbarstädte wie Oberhausen stünden Schlange und hätten gern, dass er samt der Tiere ins Centro Oberhausen umzieht, sagte er uns. Er hat das Ganze auch sehr geschickt eingefädelt. Statt zum Veterinäramt zu gehen, und zu sagen, ich will Welpen verkaufen, was muss ich für Auflagen erfüllen, lässt er lieber die Kollegen vom Veterinäramt arbeiten, indem die nämlich jetzt seinen Plan projektieren. Er erfüllt die Punkte und ist somit auf der rechtlich sicheren Seite.

Wir durften einen Blick in die neue Anlage werfen, die jetzt noch im Rohbau steht. Es wird neun Zwinger geben. Jeder Zwinger hat eine Größe von rund 35 Quadratmetern. Unterteilt in einem Innen- und Außenbereich, der den Hunden bei gutem Wetter zu Verfügung steht. In jeden Zwinger soll ein Wurf rein. Somit geht er davon aus, dass er gleichzeitig an die 80 bis 100 Welpen da hat. Auf meine Frage, wie viel Leute sich um die Welpen kümmern, ist er etwas ausgewichen und konnte mir das nicht genau beantworten.

Zwei Tierärzte sollen sich um den medizinischen Eingangscheck der Tiere kümmern (Herz abhören, Augenkontrolle, Ohrenkontrolle usw.). Die Welpen müssen dann für eine Woche in Quarantäne; erst dann dürfen sie in den Verkauf. Eine Tierärztin, Frau Weiss, habe ich persönlich kennengelernt. Eine zweite habe ich nicht gesehen. Der Welpenbereich wird dann also gerade mal 315 Quadratmeter groß. Das heißt, jeder Welpe hat nur etwa 3,15 bis 3,93 Quadratmeter zur Verfügung. Und das auch nur bei gutem Wetter, wenn der Außenbereich zur Verfügung steht.

Die Hunde möchte er übrigens über Ausschreibungen im Laden und über die Zeitung ausfindig machen. Gerade über die Zeitung werden aus meiner Sicht unheimlich viele Welpen angeboten, die von Massenzuchtanlagen, zum Beispiel aus Osteuropa, illegal hier nach Deutschland gebracht werden. Auf meine Frage, ob er garantieren kann, dass er solche Hunde nicht anbietet, hat er diese verneint, und sagte, dass er bestimmt dem einen oder anderen mal auf den Leim gehen werde, und dass er nicht ganz ausschließen könne, dass er auf solche Händler mal reinfällt.

Das wäre für Herrn Zajac allerdings schlecht, denn soweit ich weiß, ist es laut Tierschutzgesetz verboten, mit Hunden aus Massenzuchten zu handeln. Und wenn die Tiere illegal nach Deutschland kommen, macht man sich schließlich auch strafbar.

Geradezu lächerlich war seine Antwort auf die Frage, was er mit den Hunden macht, die sich nicht verkaufen lassen. Er gehe davon aus, dass kein Welpe länger als eine Woche da sein wird. Bei den Katzen hätte er ähnliche Erfahrungen gemacht.

Das kommt dann allerdings nicht so ganz mit seiner Aussage hin, nach der er ja davon ausgeht, dass er pro Jahr rund 1000 Welpen verkauft. Wenn er, wie angegeben, durchschnittlich 80 bis 100 Welpen vorrätig hat, heißt das ja, dass er diese 80 bis 100 Welpen pro Woche verkaufen würde, denn "leere Regale" kann sich Familie Zajac sicher nicht leisten. Demnach würde das bedeuten, dass er pro Jahr 3840 bis 4800 Welpen verkauft. Was ist also mit den restlichen 1840 bis 2800 Hunden? Hat sich Herr Zajac, der Unternehmer des Jahres 2010, etwa verkalkuliert oder verrechnet? Und wenn mal der eine oder andere Hund, so Zajac, sich nicht verkaufen lässt, dann ist es aus seiner Sicht immer nur eine Frage des Preises.

Welpen haben aber auf dem Wühltisch nichts zu suchen. Das verleitet die Menschen nämlich nur dazu, etwas zu kaufen, was sie unter Umständen eigentlich gar nicht wollen. Wenn mir das mit einer reduzierten Jeanshose passiert, ist das nicht weiter schlimm. Mit einem Welpen allerdings schon.

Ich habe ihn auch mit der Frage konfrontiert, dass es im Internet Aussagen von Außendienstmitarbeitern gibt, die berichten, dass Tiere "erlöst" und "entsorgt" werden. Dazu sagte er, dass es natürlich schon Einzelfälle von Einschläferungen aus krankheitsbedingten Gründen gegeben habe. Ob die angestellte Tierärztin von Norbert Zajac dafür zuständig ist, weiß ich leider nicht.


Meine Kritikpunkte:

Jeder, der mal einen Welpen aufgezogen hat, weiß, wie schwierig die Balance ist, den Hund auf der einen Seite zu fördern, auf der anderen Seite aber auch nicht zu überfordern. Folgen der Unterforderung einer isolierten oder immer gleichen Umgebung können Deprivationsschäden sein. Folgen der Überforderung kann Stress sein, der dazu führt, dass die Welpen ein schwaches Nervenkostüm bekommen. Weitere Folgen von Stress können Angst, Aggressivität, Allergien usw. sein, um hier nur ein paar Stichwörter aufzuzählen. Dazu ein Literatur-Tipp: "Stress bei Hunden", erschienen im Animal Learn Verlag.

Es stellt sich also die Frage, ob ein Zooladen dem überhaupt gerecht werden kann.
- Eine Woche Quarantäne (isoliert in einer sehr wichtigen Lebensphase)
- Leben auf engem Raum
- Keine feste Bezugspersonen, wechselndes Personal
- Und was passiert nach Ladenschluss?
- 10.000 Besucher alleine am Wochenende, dadurch große Lärmbelästigung und viel Hektik und Stress
- Wenig Kontakt zum Menschen
- Kein Kontakt zur Außenwelt, in der er später schließlich leben soll.


Mein Fazit:

Es gibt so viele, ganz tolle Hunde, die in Deutschland in Tierheimen, privaten Tierschutzorganisationen oder in privaten Pflegestellen sitzen, und darauf warten von dir adoptiert zu werden. Es gibt so großartige, individuelle Mischlinge und Rassehunde. Fast zu jeder Hunderasse gibt es eine Organisation, die sich um die Vermittlung der in Not geratenen Tiere kümmert.

Und eins muss auch noch klar gesagt werden: Nicht jeder Hund im Tierschutz ist verhaltensauffällig. Viele Hunde kommen völlig unverschuldet ins Tierheim, weil ihre Besitzer gestorben sind, weil sie sich getrennt haben, weil sie das Pech gehabt haben, an den falschen Menschen geraten zu sein

Oder geht zu einem wirklich guten, verantwortungsvollen Züchter. Und wenn ihr jetzt glaubt, dass der teurer sein wird, liegt ihr falsch. Nobert Zajac hat uns nämlich ganz stolz erzählt, dass er seine Rassekatzen teurer verkauft als ein Züchter. Und das sogar ohne Papiere.

Man sieht nur mit dem Herzen gut, heißt es in dem Buch „Der kleine Prinz“. Lasst euch also nicht blenden von sauberen und modernen Zwingeranlagen, von Tierärzten, die einen Gesundheits-Ausgangscheck anpreisen und sogar zwei Jahre Garantie auf einen Welpen anbieten, denn das ist alles andere als ein guter Start ins Leben.

Das hat kein Hund verdient! Und wo wir schon mal bei dem Thema sind: ALLE anderen Tiere übrigens auch nicht."

Quelle: Melanie Schneider, http://www.cairn-energie.de/bunthund/zajac.html
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Re: Hunde müssen draußen bleiben

Beitragvon Sanuye » 17.11.2010, 24:30

„Die Welt ist kein Machwerk, und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.“ (A. Schopenhauer)

http://animal-peace-medienkoordination.blogspot.com/

:smilie_hops_182:
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Re: Hunde müssen draußen bleiben

Beitragvon Schneggi » 17.11.2010, 24:30

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Re: Hunde müssen draußen bleiben

Beitragvon Gabi S. » 17.11.2010, 24:30

...und nun hat es Herr Zajac doch geschafft - ab heute werden Welpen verkauft :(

http://www.derwesten.de/staedte/duisbur ... 64551.html
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Re: Hunde müssen draußen bleiben

Beitragvon Bijou_&_Ellana » 17.11.2010, 24:30

Hallo,

uns hat auch das kalte Entsetzen gepackt!
Wie einige von euch wissen, kenne ich mich mit der rechtlichen Seite von Onlineshops gut aus.
Eben hab ich mir mal kurz den Shop dieses krupellosen geldgierigen Zwergs (im Märchen "Rumpelstielzchen" genannt) angesehen. 2 Minuten hatten mir gereicht um gleich 2 gravierende Verstösse zu entdecken.
Leider bin ich kein Mitbewerber, kann also keine Abmahnung schreiben. Aber glaubt mir - ich würde es gerne tun :twisted: :twisted:
Vielleicht finden sich ja bald Mitbewerber denen das auch auffällt - es wäre ein erster Schritt das Rumpelstielzchen-Imperium ins Wanken zu kriegen :evil: :twisted:

Viele Grüsse
Wolfgang
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Re: Hunde müssen draußen bleiben

Beitragvon Fritz » 17.11.2010, 24:30

kekjan hat geschrieben: Sachkenntnis im Umgang mit Tieren kann an der Ladenkasse nicht mitgekauft werden. Eine zeitintensive Betreuung und Begleitung des Hundehalters wie sie die Züchter und die Zuchtvereine des VDH leisten, wird kein Händler der Welt – auch nicht der größte – sicherstellen können.

Quelle: VDH



Hallo,
Das eine schlechte Haltung und Betreuung und auch ein häufiger Wechsel von Ort und Bezugsperson einen schädlichen Einfluß
auf die Entwicklung von Hunden hat und dieses je jünger sie sind desto stärker ist,ist unbestritten .

Aber das die Züchter, auch des VDH ,eine zeitintensive Betreuung und Beratung und Begleitung des Hundehalters leisten und sich dabei ein Bein ausreißen,habe ich noch nicht bemerkt .
Noch geringer ist allerdings die Betreuung und Begleitung von Tieren aus Tierheimen ,Asylen und bei der Abgabe von Auslandshunden, die häufig auch noch stark gestörte und auch kranke Hunde abgeben .
Diese neuen Hundehalter werden häufig regelrecht mit diesen Hunden im Stich gelassen . :mrgreen:

Ich finde , bevor hier so hemmungslos auf den Handel eingedroschen wird , sollten diese dem Tierschutz so verpflichteten
Organisationen und deren Anhänger sich erst einmal an die eigene Nase fassen und vor ihrer eigenen Türe kehren :!: :!:

Fritz.
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Re: Hunde müssen draußen bleiben

Beitragvon Schneggi » 17.11.2010, 24:30

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